BK Fachhochschulreife/ Gestaltung

Einjähriges Berufskolleg (BK) zum Erwerb der Fachhochschulreife – Schwerpunktfach Gestaltung

Berufskollegs
Alle Berufskollegs setzen einen bereits erreichten mittleren Bildungsabschluss voraus. Sie führen zu einem höheren Schulabschluss und / oder zu einem anerkannten Berufsabschluss.
Für den Besuch des Berufskollegs Fachhochschulreife muss eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung nachgewiesen werden.

Das Einjährige Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife (1BKFH) ist eine Einrichtung des Zweiten Bildungsweges. Hier finden sich junge Erwachsene, die bereits eine Ausbildung abgeschlossen haben und ihre beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen in das (dadurch verkürzte) Schulleben einbringen können.
Voraussetzungen
Für den Besuch des 1BKFH mit dem Schwerpunktfach Gestaltung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • der Mittlere Bildungsabschluss (Fachschulreife, Realschulabschluss, Werkrealschulabschluss, Abschluss nach 9+3) oder die Versetzung nach Klasse 11 (G9) oder nach Klasse 10 oder 11 (G8) des Gymnasiums
  • eine abgeschlossene mindestens zweijährige künstlerisch-kreative Berufsausbildung (Berufsschulabschlusszeugnis und Kammerprüfungszeugnis)
    oder
    eine mindestens fünfjährige nachgewiesene Berufstätigkeit im künstlerisch-kreativen Bereich.Falls keine gestalterische Ausbildung vorliegt, kann an einer Eignungsprüfung für das Fach Gestaltung teilgenommen werden.

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Unterrichtsfächer

  • die Hauptfächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Gestaltung
  • die Nebenfächer Religion/Ethik, Geschichte/Gemeinschaftskunde, Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Physik, Chemie, Projektfach

Abschluss

  • Ziel ist die Fachhochschulreife.

Weiterbildung

Die Fachhochschulreife berechtigt zum Studium an allen Fachhochschulen.

Sonstiges
Schulgeld, Aufnahme- oder Prüfungsgebühren werden nicht erhoben.

Die Schülerinnen und Schüler des 1BKFH werden nach den Bestimmungen des Berufsausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) gefördert. Nähere Auskünfte sind beim Amt für Ausbildungsförderung am Wohnsitz der Eltern zu erfragen.