Auf Einladung der GLG trafen sich belgische und deutsche Fotografieschüler zu einem Workshop in Freiburg. Die belgischen Fachkollegen haben seit Jahren gute Kontakte zur Firma Leica und konnten den freien Photografen André Deckers für die Arbeit mit den Schülern gewinnen. Die Firma stellte drei hochwertige und teure Studiokameras und neun ebenfalls hochwertige mobile Kameras zur Verfügung.
Das Projekt konnte nur durchgeführt werden dank der Unterstützung der Fachgruppen, die ihre Werkstätten als „Location“ zum Fotografieren zur Verfügung stellten, die Modelle aussuchten und mit berufstypischen Werkzeugen ausstatteten. Ohne den Einsatz der Kolleginnen der Fachgruppe Körperpflege und der Schülerinnen der Berufsfachschule Körperpflege (BFK) hätten die Fotografen nicht starten können und vor allem nicht die Ergebnisse erzielt, die letztlich alle ins Staunen versetzte. Teamarbeit war Grundlage dieses erfolgreichen Projekts auf Schülerseite wie auch auf Lehrerseite.
Deutsch-belgische Tandems fotografierten in den Studios, im Schulgebäude und in Freiburgs Straßen. Ann De Saedeleer und John van Gestel,die belgischen Fotografielehrer und Marion Krauß, Michael Kohler, die deutschen Fachkollegen unterstützten die Schülerinnen und Schüler nach Kräften.
Am Ende des Aufnahmetags trafen sich alle zu einem gemeinsamen Pizzaessen im Aufenthaltsraum der Schule, dabei wurden auch schon die ersten Ergebnisse der Arbeit gezeigt. Danach galt es noch die Fotos zu bearbeiten, die Letzten verließen gegen 22.00 Uhr das Schulgebäude.
Am nächsten Tag war ein Besuch der Firma Ilford in Fribourg in der Schweiz vereinbart. André Deckers hatte ihn durch seine Kontakte ermöglicht. Nach einer theoretischen Einführung wurde die Fertigungs- und Forschungsabteilung besichtigt und als Zugabe wurden die tags zuvor aufgenommenen Fotos im Posterformat hochwertig ausgedruckt.
Am Donnerstag wurden diese Poster dann der Schulöffentlichkeit vorgestellt: Die Resonanz der Betrachter war sehr positiv und die Schüler und Schülerinnen und die Fotografielehrerinnen und -lehrer waren stolz und zufrieden. Da war der große zusätzliche Arbeitsaufwand schnell vergessen!
Klaus Kaps, Referat Pädagogik