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petits foursBegegnungMarzipanBewerter

Konditorenwettbewerb 2008

Junge KonditorInnen beim Dreiländerwettbewerb 2008 in Brixen

Dieses Mal trafen sich die Konditorlehrlinge in Südtirol, um ihre Leistungen zu vergleichen.

Lucy Lehmann, Sara Geng, Elif Topyürek, Uta HerrmannZwölf junge Frauen und Männer sind in der Emma-Hellenstein-Schule in Brixen/Südtirol angetreten, um ihre Fähigkeiten im Konditoreihandwerk zu messen. Alle sind hochmotiviert, ihr Bestes zu geben. Ihre Konzentration muss über zwei Tage aufrecht erhalten werden. Das Programm zeichnet sich durch große Vielfalt aus und bei allen Aufgaben ist höchste Präzision gefordert. Lang und gründlich war die Vorbereitung in den Betrieben und den Berufschulen in Innsbruck, Freiburg und Brixen.

Die BerufsschullehrerInnen und Ausbilder, die die Schüler und Schülerinnen begleiten, sind voller Erwartungen und gespannt auf den Ausgang des Wettbewerbs der drei Länder. Am Ende werden sie die Bewertung - zusammen mit Handwerksmeistern - vornehmen. Trotz der guten Vorbereitung gibt es hin und wieder Pannen. Die Kuvertüre verbrennt, die Sahne wird Butter, aber alle TeilnehmerInnen sind ja - noch - Lehrlinge. Kaum zu glauben, wenn man die Ergebnisse sieht: filigrane Zucker- und Schokoladenschaustücke, phantasievolle Petits-Fours mit vielen Details, geschmackvolle Ladenanschnitttorten, verlockende Pralinen, groteske Marzipanfiguren und fruchtige Blätterteigteilchen werden am Ende der Veranstaltung zur Prämierung präsentiert.

Alle Ergebnisse zeigen, dass die teilnehmenden Innungen und Berufsschulen auf hohem Niveau ausbilden. Die Ergebnisse werden in manchen Meisterprüfungen so nicht erreicht. Helene Kerschbaumer aus Südtirol wird Siegerin mit 136,25 Punkten. Sara Geng, die beste Badenerin, erreicht 131 Punkte und damit den vierten Platz. Das zeigt, wie eng die Leistungen beieinander liegen. Beim Festakt lobt Eduard Höfler, der Präsident der Südtiroler Konditorenvereinigung, die Bereitschaft der jungen Leute, an einem solch arbeitsintensiven Wettbewerb teilzunehmen. Wegen der herausragenden Ergebnisse werden wieder keine Bronzemedaillen, sondern ausschließlich Silber und Gold (je sechs) vergeben. Die südbadischen Teilnehmerinnen, die unter anderem vom Schulleiter der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule Werner Grieshaber und vom Bezirksobermeister Walter Blust begleitet werden, fahren zufrieden mit dem Vorsatz nach Hause, nächstes Jahr noch besser zu werden.

Die Aufgabenstellung beim Wettbewerb

Hier gibt es weitere Bilder zum Wettbewerb 2008

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