
Sich seiner Schönheit und Gesundheit versichern zu können, gehört von alters her zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Und deshalb sorgten schon bald „Spezialisten“ dafür, sie zu vermitteln.
Im Altertum und Mittelalter erfüllten Bader, also die Betreiber von Badestuben, diese Aufgabe. Seit der Barock- und Rokoko-Epoche spezialisierten sich ihre Arbeiten: der Barbier oder Bartscherer bediente die Männer, der Coiffeur die Frauen, und der Perückenmacher formte die Haarersatzteile.
Im 21. Jahrhundert verstehen sich Friseur/Friseurin als „Profis" in allen Schönheitsbereichen: Sie sind dank ihres handwerklichen Könnens Haarstylisten, Typ- und Beautyberater, aber auch Nageldesigner. Kontaktfreudigkeit und Kreativität zeichnen sie aus.
Die Arbeitsfelder im Friseurberuf sind: Damen- und Herrenfriseur, Haarersatz, Kosmetik, Verkauf.
Die Berufsausbildung findet im sogenannten dualen System statt, d.h. es sind zwei Parteien beteiligt: der Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule.
Sie kann das erste Lehrjahr bei Bestehen der Abschlussprüfung ersetzen. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite dieser Schulart.