Wie in allen Handwerksberufen gibt es auch in der Augenoptik die Möglichkeit der Meisterausbildung. Hier kommen die Teilbereiche Augenglasbestimmung und Kontaktlinsenanpassung zum Berufsbild hinzu. Der Meistertitel berechtigt zum Führen eines Augenoptik-Fachgeschäftes.
Alle Augenoptiker/-innen, die mindestens Fachhochschulreife besitzen, können an einer Fachhochschule Augenoptik studieren.
Ein sieben Semester dauernder Studiengang führt zum Bachelor-Abschluss. Mit dem Bachelor-Studium erwirbt man alle Rechte der Augenoptikermeister/-in.
In einem aufbauendem Master-Studium kann der Bachelor-Absolvent weitere Berufsqualifikationen erwerben. Hier kann man sich z.B. zum Spezialist für Kontaktlinsen oder für die Low-Vision-Versorgung (Sehberatung für sehbehinderte Menschen) weiterqualifizieren.
Firmen und Fachverbände bieten darüber hinaus themenbezogene Kurse und Fachvorträge an. Hier kann das Wissen in verschiedenen Bereichen wie z.B. Augenglasbestimmung, Kontaktlinsen oder Kundenberatung erworben oder vertieft werden.
Schüler/-innen, welche die Hochschulreife bzw. die Fachhochschulreife besitzen haben die Möglichkeit, während ihrer Ausbildung die Zusatzqualifikation „Management im Handwerk” zu erwerben. Näheres hierzu erfahren Sie unter MIH.