
Staatlich geprüfte Grafik-Designerin
Staatlich geprüfter Grafik-Designer.
Zielgruppe
Kreative, die Grafik-Design als Beruf erlernen möchten und junge Leute, die den Erwerb der Fachhochschulreife mit einer interessanten Berufsausbildung kombinieren wollen, um anschließend in diesem Bereich zu arbeiten oder zu studieren.
Über Grafik-Designer/-innen
Ausgebildete Grafik-Designer/-innen sind teamfähig, ausdauernd und kreativ. Sie beherrschen die Technik, haben ästhetisches Empfinden und verstehen konzeptionelles Arbeiten. Sie arbeiten in Werbe- und Designagenturen, in den Werbeabteilungen großer Firmen oder freiberuflich.
Dieser Ausbildungsberuf ist auch dann interessant, wenn man ein Design-Studium an einer Hochschule anstrebt und sich dafür eine solide gestalterische, technische und handwerkliche Grundlage aneignen möchte.
Unser Haus bietet für eine derartige Ausbildung hervorragende Voraussetzungen, da neben einer guten technischen Ausstattung und qualifiziertem Lehrpersonal auch verwandte Ausbildungsbereiche wie Fotografie, Druck- und Medientechnik in unserer Schule zu Hause sind.
Perspektiven
Der Bedarf an Designerinnen und Designern, die Technik, Gestaltung und Konzeption beherrschen, ist in den letzen Jahren gestiegen. Dies erfordert jedoch oft Flexibilität in der Wohnortwahl und bei den Arbeitszeiten.
Die ökonomische Bedeutung des Berufs erschließt sich aus einem Forschungsbericht, den die Bundesregierung im Feburar 2009 mit dem Titel ›Gesamtgesellschaftliche Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland‹ (PDF-Datei) herausgab (Autoren: Michael Söndermann, Christoph Backes, Dr. Olaf Arndt, Daniel Brünink). Darin wurden folgende Angaben veröffentlicht:
Geschätzte Bruttowertschöpfung der Kreativwirtschaft im Jahr 2008: 63 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 kam die Automobilindustrie auf 71 Mrd. Euro, die Chemische Industrie auf 49 Mrd. Euro und die Energieversorgung auf 43 Mrd. Euro. Im Jahr 2008 hatte alleine das Kommunikationsdesign (Grafik-Design) als Teilmarkt der Kreativwirtschaft einen Bruttomsatz von 13,8 Mrd. Euro.
Ziel und Dauer der Ausbildung
Die drei Jahre dauernde Vollzeitschule vermittelt Ihnen einen staatlich anerkannten Berufsabschluss und eine erweiterte allgemeine Bildung. Theorie und Praxis sind im Unterricht eng verzahnt und die Lerninhalte werden häufig durch Fächer übergreifende Projekte praxisnah vermittelt. Ausstellungsbesuche und Betriebsbesichtigungen gehören genauso zur Ausbildung wie ein mindestens zweiwöchiges Betriebspraktikum.
Durch den Besuch von Zusatzunterricht in Englisch und Mathematik können Sie gleichzeitig auch die Fachhochschulreife erwerben.
Kosten
Es besteht Schulgeld- und Lernmittelfreiheit. Mit Material- und Gerätekosten muss aber gerechnet werden! Eine Ausbildungsvergütung wird nicht bezahlt.
Fahrtkostenzuschüsse können im Rahmen der gesetzlichen Regelungen gewährt werden. Bei entsprechenden persönlichen Voraussetzungen besteht ein Anspruch auf BAföG-Unterstützung.
Infos zum Thema BAföG: http://www.bafoeg.bmbf.de
Infos zum Bildungskredit: http://www.bva.bund.de
Probezeit
Das erste Schulhalbjahr gilt als Probezeit. Die Klassenkonferenz entscheidet aufgrund der Noten im Halbjahreszeugniss über das Bestehen der Probezeit.
Aufnahmeprüfung
Termin der Aufnahmeprüfung für das Schuljahr 2012/2013:
26. März. 2012 14:00 bis 17:20 Uhr. Bitte bis spätestens 13:45 Uhr kommen. Bleistifte unterschiedlicher Härtegrade mitbringen. Es sind zwei gestalterische Aufgaben zu lösen.